Eine Fassade altert langsam, die Anzeichen sind aber gut zu erkennen:
Fassadenarbeiten sind wetterabhängig. Gestrichen wird nur bei trockener Witterung und ausreichenden Temperaturen – sowohl der Luft als auch der Wandoberfläche. Pralle Mittagssonne, Frost oder Regen kurz nach dem Anstrich können das Ergebnis beeinträchtigen.
Die beste Zeit liegt daher meist zwischen Frühjahr und Herbst. Weil diese Monate begehrt sind, lohnt es sich, größere Fassadenprojekte frühzeitig zu planen.
1. Bestandsaufnahme: Wir prüfen Putz, Altanstrich und Schäden und beraten Sie zum passenden Beschichtungssystem.
2. Reinigung: Schmutz, lose Teile, Algen und Moos werden entfernt.
3. Ausbesserung: Risse und Fehlstellen werden fachgerecht geschlossen.
4. Grundierung und Beschichtung: Je nach Untergrund folgt eine Grundierung, danach die Fassadenbeschichtung oder der Schutzanstrich.
Die Wahl hängt vom Untergrund und vom Altanstrich ab. Silikatfarben verbinden sich mit mineralischen Putzen und sind sehr diffusionsoffen. Siliconharzfarben sind stark wasserabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv. Dispersionsfarben sind vielseitig, aber nicht für jeden Untergrund ideal.
Wichtig ist, dass die neue Beschichtung zum Bestand passt. Deshalb prüfen wir den Untergrund, bevor wir ein System empfehlen.
Bevor Sie sich für einen neuen Farbton entscheiden, lohnt ein Blick in eventuelle Vorgaben Ihrer Gemeinde, etwa eine Gestaltungssatzung oder Auflagen des Denkmalschutzes. Helle Farbtöne heizen sich in der Sonne weniger auf als sehr dunkle – das schont die Fassade zusätzlich.
Tipp vom Meister
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