Bei einer Dachbeschichtung wird die Dachfläche gereinigt, grundiert und anschließend mit einer speziellen Beschichtung versehen. Diese versiegelt die Oberfläche und schützt sie langfristig vor Witterungseinflüssen. Gleichzeitig erhält das Dach eine frische, einheitliche Farbe.
1. Prüfung: Zunächst prüfen wir, ob das Dach für eine Beschichtung geeignet ist und in welchem Zustand die Eindeckung ist.
2. Reinigung: Das Dach wird gründlich gereinigt und von Moos und Algen befreit.
3. Grundierung: Eine Grundierung sorgt dafür, dass die Beschichtung gut haftet.
4. Beschichtung: Anschließend folgt die eigentliche Dachbeschichtung, die die Oberfläche versiegelt.
Eine Beschichtung lohnt sich vor allem, wenn die Eindeckung grundsätzlich intakt ist, die Oberfläche aber verwittert, ausgeblichen oder stark bewachsen ist. Fachgerecht ausgeführt kann sie die Lebensdauer der Dachoberfläche deutlich verlängern.
Eine Dachbeschichtung ersetzt keine Dachsanierung. Gebrochene Ziegel, eine beschädigte Unterkonstruktion oder fehlende Dämmung müssen anders gelöst werden. Wichtig: Asbesthaltige Dachplatten dürfen nach geltendem Gefahrstoffrecht nicht gereinigt oder beschichtet werden. Bei älteren Faserzementdächern klären wir deshalb vorab, um welches Material es sich handelt.
Dachbeschichtungen werden bei trockenem Wetter und geeigneten Temperaturen ausgeführt, damit Grundierung und Beschichtung richtig abbinden. Die warmen, trockenen Monate sind dafür am besten geeignet.
Tipp vom Meister
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