Jeder Altbau ist anders. Bevor wir mit der Arbeit beginnen, prüfen wir die vorhandenen Materialien und Untergründe genau: Welche Putze und Anstriche wurden verwendet? Wo gibt es Feuchtigkeit, Risse oder Hohlstellen? Welche Schichten sind noch tragfähig und welche müssen weichen?
Diese Bestandsaufnahme ist die Grundlage für einen realistischen Zeit- und Kostenrahmen – und sie verhindert böse Überraschungen während der Sanierung.
In älteren Gebäuden finden sich häufig viele Schichten aus Jahrzehnten: Tapeten, Leimfarben, Lacke oder Kleber. Manche Altmaterialien können Schadstoffe enthalten. Bestehen Zweifel, sollten diese Materialien vor dem Entfernen von Fachleuten untersucht werden.
Wir entfernen beschädigte Schichten fachgerecht und bereiten die bestehende Bausubstanz so auf, dass neue Oberflächen dauerhaft halten.
Viele Altbauten wurden mit mineralischen Baustoffen wie Kalkputz errichtet. Diese Materialien sind diffusionsoffen und regulieren die Feuchtigkeit im Raum. Werden sie mit dichten Beschichtungen überstrichen, kann Feuchtigkeit nicht mehr entweichen – Schäden sind die Folge.
Deshalb setzen wir im Altbau bevorzugt auf passende Systeme: Kalk- und Silikatfarben, mineralische Putze und auf Wunsch ökologische Produkte. So bleibt das Mauerwerk gesund und das Raumklima angenehm.
Bei einer umfassenden Sanierung greifen viele Gewerke ineinander. Grob gilt: Erst werden Installationen, Fenster und größere Umbauten erledigt, dann folgen Trockenbau, Putz und Spachtelarbeiten, danach Anstriche, Tapeten und zum Schluss die Bodenbeläge.
Als Meisterbetrieb übernehmen wir neben einzelnen Arbeiten auch umfangreichere Renovierungs- und Sanierungsprojekte und stimmen die Schritte sinnvoll aufeinander ab.
Stuck, Kassettentüren oder alte Holzböden sind oft das, was einen Altbau ausmacht. Wo es möglich ist, erhalten und restaurieren wir solche Details, statt sie zu ersetzen. So wird das Gebäude technisch erneuert, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.
Tipp vom Meister
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