Beim Trockenbau werden Wände und Decken nicht gemauert, sondern aus einer Unterkonstruktion und Platten aufgebaut – meist mit Metallständern und Gipskartonplatten. Weil dabei kaum Feuchtigkeit eingebracht wird, sind die Flächen schnell weiter bearbeitbar.
Eine Trockenbauwand kann mehr als nur trennen. Mit Dämmstoff im Hohlraum und passender Beplankung lassen sich Schall- und Wärmeschutz deutlich verbessern. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt von der Nutzung des Raums ab – ein Schlafzimmer neben dem Wohnzimmer hat andere Anforderungen als ein Abstellraum.
In Bädern und anderen feuchten Bereichen kommen spezielle, feuchtigkeitsresistente Platten zum Einsatz. In Spritzwasserbereichen wird zusätzlich abgedichtet, bevor Fliesen verlegt werden.
Nach der Montage werden Fugen und Befestigungspunkte verspachtelt. Je nachdem, was später auf die Wand kommt – Fliesen, Tapete oder ein glänzender Anstrich mit Streiflicht –, wird die Oberfläche unterschiedlich fein bearbeitet. Dafür gibt es definierte Qualitätsstufen, die von Q1 bis Q4 reichen. So entsteht eine glatte Oberfläche für die weiteren Arbeiten.
Tipp vom Meister
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